Day 3 to 13 - Champagne powder
10 Tage snowboarding in Japan sind vorbei, und der daumen zeigt eindeutig nach oben. Waren zwar nicht allzuviele Sonnentage dabei, aber dafür gabs fast jeden Tag mindestens 20 cm feinsten Powder von oben. Möglicherweise schlägt das hier sogar Usbekistan in punkto Schneequalität.....Unsere Spannung war gross, denn wir hatten im Vorfeld diverse Horrorgeschichten über gesperrte "tree runs" und strenge Skipatroller gehört die sich aber letztendlich auch als sehr relaxt herausstellten. Wir verbrachten fast die ganze Zeit abseits der Piste und behielten doch unsere Skipässe.
Ich versteh trotzdem nicht ganz warum soviel hier abgesperrt ist, denn fast das gesamte Resort ist bewaldet (maximale Höhe 1200 m), und zusammen mit der konstant niedrigen Temperatur (-8 bis -15) und der nicht übermässigen Hangneigung gibts praktisch keine Lawinen. Andere Skigebiete in der Gegen haben gar keine "off bounds" Gebiete, aber am Ende hatten wir so unsere Spielwiese mehr oder weniger für uns, also alles gut bzw. besser. Hier gibts auch keine Schlangen an den Liften oder überfüllte oder vereiste Pisten (von Schneemangel und Steinen ganz zu schweigen)....ein Paradies.
Die letzten zwei Tage hab ich dann mit Schneeschuhen noch bissl das Backcountry erkundet...schicke lines in virgin powder. Da läuft man auch gern wieder ne halbe Stunde den Berg wieder hoch. Im Übrigen ist das kommende Wochenende Snowboard-Worldcup hier, und so liefen uns auch diverse Snowboardgrössen wie beispielsweise Jeremy Jones (der Freerider) übern Weg. Natürlich kann sich Furano von der Grösse und dem Schwierigkeitsgrad nicht mit den Alpen oder den Rockies messen, das gesamte Skigebiet hatten wir am ersten Tag in 3 Stunden abgefahren, deswegen hab ich nun auch auf einen Skitag verzichtet um mehr Zeit für Tokio zu haben.
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