Kathmandu Impressions
etwas mit Verspaetung hier ein paar Eindruecke aus Kathmandu, der 2. Station meiner Asienrundreise. Ich muss sagen, dass ich auf Nepal ziemlich gespannt war (siehe auch naechster Artikel), da meine Erinnerungen von vor 2 Jahren sehr schoen waren....und dann tendiert man ja dazu beim naechsten Mal enttaeuscht zu sein. Aber diese Befuerchtung hat sich nicht bestaetigt. Wie man an den Bildern sieht, ist Kathmandu (aufgrund der geografischen Lage) viel mehr indisch gepraegt als Lhasa (viel chinesischer). Liegt eben der Himalaya-Hauptkamm dazwischen :-).
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Mit Angeralm Expeditions vom Kailash zum Everest
Und weiter gehts :-)....Der Kailash-Trip liegt nun hinter mir, und es war in vielfacher Hinsicht ein ziemliches Erlebnis. Wir haben insgesamt ca. 2400 km in unserem Landcruiser auf Staub-, Schotter-,Schlamm-, Schnee- und Eispisten zurueckgelegt, bei 30 Grad in der Sonne (bestimmt 50 in der Karre) und -15 in der Nacht. Ich denke, die Bilder bringen das bissl rueber. Auch in gruppendynamischer Hinsicht war das Ganze manchmal ein "Erlebnis", denn 24/7 (dabei ca. 7-10 Stunden im Auto) kann schon mal zu Spannungen fuehren :-(. Aber der Reihe nach: Nachdem wir Gyantse und Shigatse erfolgreich hinter uns gebracht hatten, gings dann wirklich ins richtige Niemandsland....kein telefon, kein Internet:-), kein fliessendes Wasser (geschweige denn warm), Heizung sowieso nicht usw. In Saga (Koenigsetappe) wartete die kaelteste Kneipe der Welt auf uns (nachdem wir uns am Ortseingang mit arroganten chinesischen Offizieren rumaergern mussten), das Essen wurde bei einer Innentemperatur von 0 Grad auf dem Weg von der Kueche kalt :-). Auf der Etappe ereilte uns weiterhin die erste von zwei Reifenpannen (hatten aber drei ersatzreifen mit), ausserdem war da ein weiterer der verrueckten Radfahrer unterwegs, der sich allein mit Zelt und Stuff ueber die schneebedeckten 5000m-Paesse gequaelt hatte...echt krass, aber nicht meine Liga:-)!! dann doch lieber Limited Wortschatz-Challenges.....Nach Saga kamen dann zwei relativ unspektakulaere "Just drive"-Etappen nach Paryang und Darchen..erwaehnenswert hier vielleicht nur, dass unser kongenialer Fahrer 500 km nach Reifenwechsel feststellen musste, dass er wohl doch nicht alle der 6 Schrauben angezogen hatte, und deswegen bereits eine fehlte. Und ihr sollt nicht denken, dass nur beim Cosmic Trip Staub aufgewirbelt wird...was manchmal so durch unser Auto diffundierte war oft nicht zu ertragen, sodass wir fast immer mit geschlossenen Fenstern bruetend (bratend) unterwegs waren (Klimaanlage, Radio und anderer schnickschnack war nicht wirklich vorhanden...back to the roots).
Auf dem langen Weg nach Westen
Wir haben nun gestern nach langem Hin und Her mit der Travel Agency unseren Jeep bestiegen um die 1200km zum Kailash zu bewaeltigen. Mit am Start unser tibetischer Fahrer, der sich ausser "Let's go" und "Stop" auf seine Sprache konzentriert (also sehr geringe Schnittmenge :-)). Gestern gings nach Gyantse, vorbei an ziemlich spektakulaeren Seen (unter anderem Yamdrok-Tso, ein weiterer "heiliger" See) und ueber 3 5000m-Paesse. Wir sind aufgrund entgegenkommender Busse auch nur einmal im Strassengraben gelandet, und der Benzinfilter musste in der Pampa ebenfalls nur einmal gereinigt werden. In Gyantse befindet sich uebrigens die groesste Stupa (auch Choerten genannt) von Tibet (Gyantse Kumbum). Ansonsten gibts nicht viel zu sehen, die Stadt wurde naemlich durch die Chinesen "modernisiert" wie man an den breiten kommunistischen Strassen schoen erkennen kann. Mit AMS gewinnt man keine Wortschatz-Open
Religion ist in Tibet alles
Seit langer Zeit konnte ich mal wieder ausschlafen, aber schliesslich sind ja Ferien und Sonntag ist ausserdem :-). Der Plan fuer heute war unsere Kailash-Expedition vorzubereiten und dann auch zu buchen. Und das haben wir dann auch geschafft nachdem Brian und ich (Natalie und Michael waren aufgrund etwas indisponiert...in Suedamerika nennt man das "Montezumas Rache" *grins*) ca. 3 Stunden zwischen drei Travel agencies hin und her gerast sind und unseren Fragenkatalog runtergerasselt haben. Am Donnerstag gehts los, 17 Tage und ca. 2500km mit dem Jeep zum Kailash. Ich bin mal gespannt, was uns dort erwartet...die Rede ist von -20 Grad nachts, ungeheizten Klosterschlafraeumen, ca. 14 Tagen ohne Dusche aber dafuer mit jeder Menge Instant noodles...aber auf der anderen Seite auch atemberaubende Landschaften, weitgehend chinesenfreie Zonen und viel Ruhe.
Den Nachmittag verbrachten wir damit den Jhokhang Tempel (das spirituelle Zentrum von Tibet) zu umrunden (diese sogenannte Kora (Umrundung) wird in dem Fall auch als Barkhor bezeichnet) und zu besuchen. Und wenn ich bis gestern einigermassen enttaeuscht von Lhasa war, hat sich das inzwischen ziemlich geaendert. Denn man fuehlt sich - obwohl nur wenige Meter von der Hauptstrasse entfernt - schon irgendwie in einer anderen Welt. Ueberall sind Tibeter (egal ob Moench oder normaler Sterblicher) unterwegs und umrunden den Tempel, alle Naselang werfen sie sich zu Boden um die Kora mit ihrem Koerper auszumessen.
(weiter)Tibet - Dach der Welt
Inzwischen bin ich mit drei anderen Backpackern unterwegs, und wahrscheinlich loest sich damit mein Problem wo ich die Mitfahrer zum Kailash herbekomme. Haben heut schon erste Erkundungen angestellt und es sieht wohl so aus, als ob wir erst mit dem Jeep zum Kailash fahren (ziemlich weit im Westen), und auf dem Rueckweg Richtung Mount Everest Base Camp fahren. Von dort gehts fuer mich dann wahrscheinlich weiter nach Nepal.
Von Lhasa selbst bin ich etwas enttaeuscht, die Chinesen benehmen sich zwar nicht so schlimm wie ich das erwartet haette, aber hier ist alles ziemlich glattgeleckt, ueberall haengen Reklamen rum...kurz und gut: Man kann es ueberhaupt nicht mit anderen asiatischen Staedten wie bspw. Kathmandu vergleichen. Natuerlich konnten wir den ersten Tag hier nicht verbringen ohne dem beruehmten Potala-Palast einen Besuch abzustatten. dabei handelt es sich um die eigentliche Wohnstaette des Dalai Lama, der aber hier in Tibet nicht mehr so gern gesehen ist (zumindest von den Chinesen) und deswegen im indischen Exil in Dharamsala lebt.
Liebe Gruesse an alle aus Tibet
welcome to china
Und hier bin ich nun, irgendwo in der chinesischen Proviz, nur dass da eben mal ne 4-Millionen-Stadt rumsteht die wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen...Chengdu !! Das wesentliche dieser Stadt ist dass es das "Haupteinfallstor" fuer Backpacker nach Tibet darstellt. Obwohl Tibet eigentlich nur eine Provinz von China ist, kommt man da nicht einfach so rein, sondern muss ein Gruppenvisum bei einer chinesischen Reiseagentur buchen. Gluecklicherweise sind die Reiseagenturen gleich im Hostel, und ausserdem ist man in China auch allein eine Gruppe wenn man das will:-)First Limited Alpine Wortschatz Challenge Dallas - Riva
Die Zeit verrinnt, und bald bin ich weg. Also mußte im August 2005 noch das Projekt "AlpenX" umgesetzt werden. Mit von der Partie: Carsten "PS" aka "Gangbang" Schicht als auch der haushohe Wortschatz- und Rhetorik-Favorit Thomas Lenk (dies natürlich in Abwesenheits des Stiftrasmus-Gründungsvaters Andreas "Salamigeneral" Mucha nicht ganz repräsentativ :-). Abschließend kann konstatiert werden, daß es sich wie immer um eine ordnungsgemäße Veranstaltung gehandelt hat, bei der nicht immer alles glatt lief (siehe mein Kampf mit der Schlammlawine links). Aber zumindest sind wir am Tourziel Riva angekommen.Fotos wie immer bei flickr, die grausamen Details weiter unten.







