Keep you on your toes
Wie unschwer zu erkennen, hat sich hier schon seit ner Weile nix mehr getan. Das hat natuerlich viel mit meiner Faulheit, ein bisschen mit dem Arbeitsstress, und vor allem damit was zu tun, dass die neuesten Berichte jetzt hier zu finden sind:
stay tuned !!
Day 42 to 48 - "transcanada" road trip
Da Kanada ja nun noch mehr als Whistler zu bieten hat und wir ja grundsätzlich schwer lange an einem Ort sein können, war die Idee eines 'kleinen' roadtrips quer durch die rockies relativ schnell gefaßt, unter anderem auch dadurch begünstigt dass die WG ziemlich vollgepackt war und wir niemandem auf den S*** gehen wollten. Bekannterweise ist Tino auch keiner, den man lange überzeugen muss, und sein boss aufm berg war auch verständnisvoll. Also direkt vom Hang in den Greyhound nach Vancouver zum nächsten Budget-Schalter. Die freundliche Dame teilte uns dann aber mit, dass irgendetwas mit Teresa's Kreditkarte nicht ganz koscher war (ich war eh ohne Führerschein angetreten und damit nicht 'verleihwürdig'). Letztendlich bedeutete das für uns, einen ungeplanten Zwischenstop in Vancouver einzulegen (Teresa war nur mit Snowboardschuhen ausgestattet :-) und am nächsten Morgen auf Tino zu warten, der den fahrbaren Untersatz auslösen musste. Ab da wars pretty much downhill, wir hauten grosszügig auf die Kacke, ein SUV musste her...um den Nachteil der fehlenden Winterreifen auszugleichen !!! Wie kann man in Canada im Winter Autos ohne entsprechende Reifen ausleihen ???!!!
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Day 37 to 41.....Whistler - das Wintersportparadies ?
Ziemlich breit am Vancouver Airport angekommen (natürlich im Regen wie es sich für "Raincouver" gehört), wollten wir eigentlich nur noch auf schnellstem Weg nach Whistler und SCHLAFEN. Mietwagen fiel gleich raus, bei "one way rentals" steigen die Preise in astronomische Höhen, Greyhound war schon weg, also dann doch der bequeme und teure Zubringerbus direkt vom Airport. Irgendwann hatte ich auch die Sprachbarriere mit der nicht wirklich englischkundigen Frau am Schalter überwunden, der Bus war pünktlich in Whistler, und wir mussten nur noch den Weg zur WG von Janvier, Guillaume, Andy, Matthew, Rana und Tino (natürlich auch DD Neustadt) finden bei denen wir übernachten durften. Einerseits ist das natürlich ne schicke Sache, wenn man gleich jemanden vor Ort kennt, auf der anderen Seite fühlten wir uns immer mehr als ob wir anderen zur Last fallen und auf der Durchreise sind....die andere Seite der Medaille halt. Das Haus war 15 Minuten vom Zentrum weg, aber direkt am Hang über den Bäumen, mit Blick auf die gegenüberliegenden Berge.....nicht zu verachten !!
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Day 34 to 36 - London calling
Eigentlich war der Stop hier dazu gedacht, meinen ehemaligen Mitbewohner Alex mal wiederzusehen...leider hatte dieser aber den Kopf wieder mal woanders und war genau in dieser Woche in Sölden unterwegs. Wir sollten dafür auf die Wohnung aufpassen :-). Immerhin liess sich Achim hinreissen (Alex' Mitbewohner) seinen Aufenthalt im Amsterdamer Rotlichtviertel zu verkürzen und uns damit überraschend mit seiner Anwesenheit zu beehren.
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Day 19 to 33 - Dresden, Laax, Davos
Ein Zwischenstop in der Heimat musste natürlich auch sein, einerseits um die Familie zu überraschen, Teresa einzusammeln und ausserdem war das timing perfekt um mich beim alljährlichen traditionellen "Skibims" (diesmal in Laax) einzuklinken. Schneetechnisch wars in Europa bekannterweise nicht so doll (wahrscheinlich um den Überwinter 2006 auszugleichen), aber naja, wir machten das Beste daraus.
Nach 4 Tagen in Laax mit großer Herberge und unserem eigenen Skibus, wie immer ziemlich perfekt von Frank organisiert (ein ziemlicher trip, die ganzen Freunde nach so langer Zeit aufm Haufen zu sehen) gings per Zug zu Teresa, Micke und Heiner nach Davos.....die beiden waren schon mitm Bus vorgefahrn. Trotz der Schneearmut perfekt präparierte Pisten und für mich die "Gelegenheit" mal wieder paar andere Bretter zu testen (und später im "Wild East" bissl Geld zu lassen), da ich so clever war mein schönes Darkhorse beim unbeabsichtigten Spring in einen kleinen Gegenhang gediegen zu zerbrechen :-(. Snowboards sind eben auch Gebrauchsartikel.....
Day 15 to 18 - Tokio im Schnelldurchgang
Tokio - Stadt der Superlative, Millionen von Menschen, "Lost in translation", Uniformität und Unterwäscheautomaten, verwirrend, trendy und traditionsgeladen, die Metropole schlechthin, ......Soviel zu den Bildern in meinem Kopf bevor ich hier ankomme. Rückblickend kann ich sagen, dass Tokio es locker in die Top 3 meiner Lieblingsstädte geschafft hat, wobei ich wirkliche Probleme habe mir Platz 1 und 2 einfallen zu lassen die mir auf Anhieb besser gefallen hätten.
Angekommen in Tokyo Station, dem Hauptbahnhof suchte ich erstmal vergeblich nach nem Locker für mein Snowboardbag, zugegebenermassen eine nicht unbedingt gängige Grösse für ein Gepäckstück. Der Taxifahrer runzelte bisschen dei stirn als ich dann genervt anfing sein Auto umzugestalten um mein gesamtes Gepäck zu verstauen. Englisch war auch nicht sein Ding so richtig, aber das kannte ich von Japan inzwischen ja schon und irgendwie fanden wir gemeinsam den Weg zum richtigen Hostel.
Day 14 - vergesst ICE !!
Nachde
m ich auf dem Hinweg nach Hokkaido den Flieger genommen hatte, musste es auf dem Rückweg natürlich der Zug sein, Japan ist schliesslich nicht zuletzt für den Shinkansen berühmt, was strenggenommen nicht einen Zug bezeichnet sondern vielmehr das gesamte Hochgeschwindigkeitsnetz welches die grössten Städte verbindet und vom restlichen Schienennetz getrennt ist.
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Day 3 to 13 - kultur und anderes auf Hokkaido
Auch wenn Furano nicht wirklich exciting ist und unser Tagesgeschäft in den letzten 2 Wochen hauptsächlich aus der Erkundung der umliegenden Berge bestand, gabs doch ein paar Einblicke in den japanischen Alltag und Kultur. Nicht zuletzt dank der rührigen Leute vom Tourismusbüro die uns jeden Tag mit neuen Veranstaltungen, Gutscheinen und anderen Sachen bombardierten. Das sind wahrscheinlich genau die "Heimatabende" die man nicht unbedingt besuchen will wenn man in den heimischen Alpen unterwegs ist, aber hier war ja alles neu für uns, und wir mussten dementsprechend (fast) alles mitnehmen. Beispielsweise die "cultural night" welche für Einwohner und ausländische Gäste gedacht war und zu lustigen völkerverbindenen Ess- und Trinkgelagen führte, alles von der Stadt gesponsort, Schirmherrschaft vom Bürgermeister.
Day 3 to 13 - Champagne powder
10 Tage snowboarding in Japan sind vorbei, und der daumen zeigt eindeutig nach oben. Waren zwar nicht allzuviele Sonnentage dabei, aber dafür gabs fast jeden Tag mindestens 20 cm feinsten Powder von oben. Möglicherweise schlägt das hier sogar Usbekistan in punkto Schneequalität.....Unsere Spannung war gross, denn wir hatten im Vorfeld diverse Horrorgeschichten über gesperrte "tree runs" und strenge Skipatroller gehört die sich aber letztendlich auch als sehr relaxt herausstellten. Wir verbrachten fast die ganze Zeit abseits der Piste und behielten doch unsere Skipässe.
Day 2 - Willkommen im Land des Lächelns
Pünktlich auf die Minute landet der Flieger in Tokyo Narita....back to Asia again. Alles eigentlich sehr unspektakulär hier, nicht mal das Gepäck ist weggekommen, ein Flughafen wie jeder andere, bis auf die japanischen Schriftzeichen, die neonfarbenen (Essen-)Auslagen der Restaurants, die Bedienung im Coffeeshop die es schafft in jedem Satz 3x "Thank you" unterzubringen sowie den Umstand daß hier ne ganze Flughafenetage für Duschen reserviert ist......mit Exotik ist also noch ni soviel, aber der Flughafen steht wohl auch nicht für Japan.
Day 1 - Why the hell...
...komm ich auf die Idee, Australien genau dann für einen ausgedehnten Snowboardtrip zu verlassen, wenn der Sommer endlich angekommen ist ? Wahrscheinlich weil mir der Schnee schon bissl fehlt....
Anyway, heut (3.2.) gehts los, die erste Station wird Tokio sein, von dort gehts dann für 2 Wochen nach Furano auf der Insel Hokkaido, die weiteren Stops sind Deutschland/Schweiz, London, Vancouver, San Franscisco und dann schon wieder Sydney...also einmal rund um die Welt in 7 Wochen. Ganz bewusst ist mir das wegen dem Arbeitsstress und dem aktuellen perfekten Sydney summer noch nicht.
Standesgemäß nochmal kurz mit Anja bei "Glamarama" vorbeigeschaut, einem der schönsten Strände in Sydney...und das bei über 30 Grad, wolkenlosem Himmel und kristallklarem Wasser was mich zurück zum Eingangssatz bringt.
that's it..ich bin gespannt, freu mich and keep u posted !!!
Weihnachten im Feindesland
Für den Rest der Welt sind Neuseeland und Australien mehr oder weniger das Gleiche und werden gern in einen Topf geworfen, das sollte man die Jungs hier aber nicht hoeren lassen (und zwar auf beiden Seiten), bei symbolträchtigen Events wie Rugby kommt das dann auch gern zur Geltung. Mich als neutralen Beobachter tangiert das nur, insbesondere da ich mich mit den hiesigen Lieblingssportarten eh nicht anfreunden kann. Dafür aber mit der Landschaft die laut 100% aller Befragten atemberaubend sein soll. Kurz entschlossen wurden die Tickets gebucht, leider ohne vorher den Urlaub abzuklären (bin wohl ziemlich verwöhnt was mein bisheriges Arbeitsleben betrifft).
Trans China statt Trans Siberia
...und morgen schon wieder fort
Sydney ist schick, aber Dresden braucht sich nicht wirklich zu verstecken.













